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Ausflug der KF Großentaft nach Hannover und in den Harz

Auf in den Rammelsberg!
Auf in den Rammelsberg!

Beeindruckende Natur und Tierwelt, pulsierendes Großstadtleben und Abenteuer tief im Berg

Dass Kolping eine generationenübergreifende Gemeinschaft ist, zeigte sich auch in diesem Jahr wieder beim Ausflug der Kolpingsfamilie Großentaft, der schon zum 19. Mal stattfand.


Über 50 Teilnehmer im Alter von 6-77 Jahren machten sich am Pfingstwochenende auf die Reise, wobei für die Jüngsten schon die Fahrt im „großen Bus“ ein Abenteuer darstellt.

So vielfältig wie die Teilnehmer war das erste Angebot in Hannover. Man konnte das Sealife besuchen, ein familienfreundliches Aquarium mit 2.500 Tieren in einer faszinierenden Unterwasserwelt. Dieses liegt direkt in den Herrenhäuser Gärten, deren Großer Garten zu den bedeutendsten Barockgärten in Europa zählt. Im Georgengarten lud das Gartenfestival die Teilnehmer zum Bummeln durch eine Ausstellung vor historischer Kulisse ein. Hier war für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe etwas dabei.

Beim Stadtrundgang war bereits viel vom pulsierenden Leben in einer Landeshauptstadt zu spüren. Allerdings wurde auch deutlich, wie viele historische Gebäude im Krieg zerstört wurden. Die anschließende Freizeit konnte nach Lust und Laune genutzt werden. Ob Gottesdienstbesuch, Shopping, Kneipenbummel oder Bierfestival. Das Angebot war riesig.

Am folgenden Tag waren der Harz und die tausendjährige Kaiserstadt Goslar mit ihrem historischen Flair, den kulturellen Schätzen und der wunderschönen Innenstadt das Ziel. 1992 wurde die Altstadt Goslars und das Erzbergwerk Rammelsberg zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Das Erzbergwerk Rammelsberg ist als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über tausend Jahre in Betrieb gewesen. Mit der Grubenbahn ging es für die Teilnehmer in abenteuerlicher Fahrt 500 m tief in den Berg hinein. Dort erzählte der Grubenführer vom Leben und der harten Arbeit der Bergleute. Anhand von Maschinen wurden die wichtigsten Tätigkeiten der Bergleute erläutert und die Gruppe durfte auch selbst „bohren und sprengen“.

Nach dem Besuch des Rammelsberges ging die Fahrt weiter nach Hahnenklee zur Besichtigung der Gustav-Adolph-Stabkirche. Diese ist eine Nachbildung der norwegischen Stabkirchen und äußerst sehenswert. Motive von Wikingerschiffen finden sich in der Kirche wieder.

Der kurze Abstecher nach Hahnenklee zeigte steil abfallende Felsen und bewaldete Hänge, so dass quasi der Harz im Kleinformat präsentiert wurde.

Zurück im Goslar bestand noch ausreichend Zeit für einen Bummel und eine Kaffeepause bevor es mit vielen Erlebnissen im Gepäck wieder nach Hause ging.

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