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Ehrenbrief des Landes Hessen

Ehrenbrief Land Hesssen Reis u. Tschöpe
Ehrenbrief Land Hesssen Reis u. Tschöpe

Kolpingsbrüder der KF Kassel geehrt

Die langjährigen Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Kassel-Zentral, Franz Tschöpe und Michael Reis, sind vom hessischen Ministerpräsidenten mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet worden. Stadtrat Hendrik Jordan überreichte die Urkunde und die Anstecknadel im Auftrag des Ministerpräsidenten im Kasseler Rathaus.


Franz Tschöpe übernahm 1980 den Vorsitz der Kolpingsfamilie Kassel -Zentral und behielt diese Leitungsfunktion bis 2013, also 33 Jahre lang. Seitdem bleibt er dem Verein als stellvertretender Vorsitzender erhalten. Von 2010 bis 2016 war er auch Sprecher des Kolping-Bezirksverbandes Nordhessen. Seit 14 Jahren ist er zudem Mitglied im Verwaltungsrat der Pfarrei St. Laurentius Kassel, die seit zwei Jahren in die Pfarrei St. Elisabeth fusioniert hat. Seit 2006 ist Franz Tschöpe Mitglied im Ortsbeirat in Philippinenhof-Warteberg „und auch in dieser Funktion setzen Sie sich für die Mitmenschen in der Nachbarschaft und im Stadtteil ein“, so Stadtrat Jordan.

Michael Reis begann sein ehrenamtliches Engagement als stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie Kassel-Zentral, wo er 1967 erstmals dem Vorstand angehörte. Nach 25 Jahren tauschte er dann 2013 die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden mit Franz Tschöpe und steht der Kolpingsfamilie heute vor. Seit 16 Jahren wirkt Michael Reis im Verwaltungsrat seiner Heimatgemeinde St. Bonifatius mit, die ebenfalls jetzt zur Gemeinde St. Elisabeth gehört. Elf Jahre gehörte er dem Kolping-Diözesanvorstand Fulda an, langjährig auch dem Präsidium. Hendrik Jordan: „Hierbei brachten Sie Ihre Erfahrungen als Rechtspfleger mit ein. Ihre Motivation für Ihren Einsatz ist der christliche Glaube und die Verbundenheit zu den Menschen vor Ort, aber genauso auch in weit entfernten Ländern.“ Dies drückt sich auch dadurch aus, dass Michael Reis seit 1979, also seit 38 Jahren, Leiter der „Aktion Brasilien“ im Kolping Bezirksverband Nordhessen ist. Acht Jahre war Michael Reis Jugendhilfsschöffe am Amtsgericht bzw. am Landgericht Kassel.

„Es ist beeindruckend, was Sie unentgeltlich und mit großem Elan für andere geleistet haben. Für diesen Einsatz soll heute Dank, Anerkennung und Respekt gesagt werden“, so Stadtrat Jordan in seiner Laudatio. Der Ehrenbrief sei auch ein Zeichen des Dankes der Stadt und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Wobei sich auch die Ehefrauen eingeschlossen fühlen sollten. Jordan: „Ohne ihre Unterstützung wäre dies alles ja nicht möglich.“

Der Ehrenbrief des Hessischen Ministerpräsidenten ist eine Auszeichnung, die für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft verliehen wird.

Bilder: Marcus C. Leitschuh und Birgit M. Gruß

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