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Kolpingwallfahrt zum Maria Ehrenberg

Wallfahrt Maria Ehrenberg Bericht 2017
Wallfahrt Maria Ehrenberg Bericht 2017

38. Wallfahrt des Kolpingbezirksverbandes Neuhof mit den Kolpingfamilien Giesel, Neuhof, Flieden, Niederkalbach und Schlüchtern.

Betend und singend war am Sonntag eine große Schar katholischer Christen von Niederkalbach zur Wallfahrtskirche auf dem Maria Ehrenberg im Truppenübungsplatz Wildflecken unterwegs, nämlich bei der 38. Wallfahrt des Kolpingbezirksverbandes Neuhof mit den Kolpingfamilien Giesel, Neuhof, Flieden, Niederkalbach und Schlüchtern. Am Ziel angekommen wurde dort am festlichen Wallfahrtgottesdienst teilgenommen.



Wie in all den Jahren zuvor, war der Kolping-Bezirksvorsitzende Werner Reck der Wallfahrtsleiter. Und, wie gewohnt, hatte er alles gut vorbereitet. Unterwegs war er auch Vorbeter, wobei er von anderen Teilnehmern unterstützt wurde. Von ihm stammte auch das zu Beginn verteilte Wallfahrtsbuch, das den Wallfahrer ermöglichte, voll beim Singen und Beten mit dabei zu sein.

Die Wallfahrt bewegte sich zunächst durch den Wald nach Uttrichshausen. Dort wurde eine Rast eingelegt. Hier konnte man sich in eine ausgelegte Teilnehmerliste eintragen, was auch später noch möglich war. Schließlich wurde eine Gesamtzahl von 97 erreicht, es beteiligten sich aber endgültig weit über Hundert. Nach der Pause ging es auf der Landesstraße weiter nach Motten. Am Ende des Dorfes war ein steiler Aufstieg zu bewältigen, wodurch man die Anhöhe zwischen Motten und Kothen, das Mottener Kreuz auf der Wegscheide erreichte.

Hier wurde erneut kurz gerastet und es kam die diesmal 14 Personen starke “Wallfahrtskapelle” hinzu, bestehend aus Mitgliedern von Musikvereinen in Orten, in denen auch eine Kolpingfamilie besteht. Von da ab erfolgte die Wallfahrt mit musikalischer Begleitung, zum großen Teil auf der neu geteerten “Panzerstraße”.

Bald war man nach 18 Kilometer Wegstrecke am Treppenaufgang mit 254 Stufen vor dem Ziel. Beim Ersteigen wurde immer wieder kurz gerastet. Werner Reck ging dann auf verschiedene Themen ein.

Vor dem Beginn des Gottesdienstes stellte Reck vor dem Altar eine Kolping-Kerze auf und erklärte dazu, das Licht solle den Mut, die Kraft und den Glauben zur Liebe schenken.

Pfarrer Michael Krammer zelebrierte dann die Messfeier, nachdem es einen feierlichen Einzug in die Kirche mit Kolpingbannern gegeben hatte. Der Gottesdienst wurde durch die Wallfahrtkapelle und der Schola aus Niederkalbach begleitet. In den Lesungen während des Wortgottesdienstes wurde von unrechtmäßigem Tun der religiösen Führungsriege im Alten Testament und auch zur Zeit Jesu berichtet. Darauf ging Pfarrer Krammer in seiner Predigt ein, stellte aber zunächst fest, Christus habe die echte göttliche Offenbarung gepredigt. Wie einst, hätten auch heute die Amtsträger in der Kirche eine gewisse Macht, die in Einzelfällen auch missbraucht werde. In den kirchlichen Organisationen seien die Führungspersönlichkeiten niemals gefeit, Privatfehden auszutragen. Davor sollten sie sich hüten.

Der Bezirksvorsitzende hatte auch die Vorbereitungen für eine besondere Aktion getroffen. Nach der Kommunion konnte Pfarrer Krammer nämlich Wallfahrtskreuze segnen und anschließend den Mitgliedern der Wallfahrtskapelle überreichen.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Reck dem Geistlichen für die gute Gestaltung des Gottesdienstes und seine Predigt. Insbesondere überreichte er dem Pfarrer ein kleines Präsent aus den Gaben, die Gott den Menschen schenkt. Angeregt den Kolpings Ausspruch “schön reden tut`s nicht, die Tat ziert den Menschen” einen Scheck über 500 Euro, der für die Renovierung der Auffahrt zur Wallfahrtskirche dienen soll. Anschließend wurde allen Mitwirkenden und Beteiligten gedankt. Nach dem Schlusslied erfolgte der Auszug mit den Bannern, der Messdienerschar und dem Pfarrer. Im Freien war dann Gelegenheit sich durch eine schmackhafte Mittagsmahlzeit zu stärken.

Bildunterschrift:

Hinter dem Altar und vor den Kolpingbannern die Mitglieder der “Wallfahrtskapelle”, Pfarrer und Dechnat Michael Krammer mit Kolpingstola und, rechts daneben, Wallfahrtsleiter WernerReck.

Foto: privat

Wallfahrt Maria Ehrenberg Bericht 2017
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