OsterAktion

  • OsterAktion - Spendenaktion der Kolpingjugend


    OsterAktion der Kolpingjugend - eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte



    "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde verändern."

    Mit diesem afrikanischen Sprichwort könnte man die OsterAktion der Kolpingjugend im Bistum Fulda überschreiben.

    Die Erfolgsgeschichte der „OsterAktion“ begann bereits 1981. Eine kleine Gruppe von Engagierten der Kolpingjugend in Altenmittlau legte den Grundstein für diese Aktion, als sie in der Vorosterzeit selbstbemalte Ostereier verkaufte und den Erlös spendete. Aus dieser Zeit stammt auch der Name der Aktion, wobei die Aktionen der unterschiedlichen Jugendgruppen so vielfältig sind wie die Jugendlichen selbst. Alle Aktionen zur Gewinnung von Spenden sind uns willkommen. Der Kreativität bei der Durchführung sind keine Grenzen gesetzt. Unter der Federführung der Kolpingjugend im Bistum Fulda wird die OsterAktion heute in zahlreichen Orten durchgeführt und von vielen Verbänden, Pfarr- und Jugendgruppen mitgetragen.

    Seit Beginn dieser beispiellosen Aktion konnte ein Erlös von über einer halben Million Euro an Projekte, mittlerweile weltweit, ausgeschüttet werden. Der Aufbau und der Erhalt unzähliger Sozialprojekte konnte so gewährleistet werden. Dabei steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Mittelpunkt aller finanziellen Zuwendungen.



    Mach mit und werde aktiv!

    Mitmachen kann jeder, der bereit ist, durch gemeinschaftliche Aktionen Spenden zu sammeln. Eine Mitwirkung an der OsterAktion kann auf vielfältige Art erfolgen.

    Die Aktionen können im Rahmen des Gottesdienstes am Palmsonntag erfolgen. Werdet aktiv, indem Ihr Spenden sammelt durch den Verkauf von:

    • bunt bemalten Ostereiern
    • Blumen
    • Teigwaren
    • Palmsträußen
    • gebastelten Osterartikeln
    • Kolping-Kaffe „Tatico“ - (im Diözesanbüro auf Kommission erhältlich)
    • und vieles mehr...


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    Spenden

    Die OsterAktion ist eine dauerhafte Hilfsaktion. Die Erlöse kommen jährlich wechselnden Projekten zugute. Eine Spende ist jederzeit möglich. Mit den Spenden, die bis zum 30. November eingehen, werden die aktuell beschriebenen Projekte unterstützt.

    Kolpingwerk Diözesanverband Fulda e.V.
    IBAN: DE70 4726 0307 0078 7878 00
    Wir bitten um die Angabe von:
    OsterAktion 2017, Gruppenname und Ort

    Jede Spende schenkt Perspektiven




    Ablaufplan für Unterstützer

    • Überlegt Euch in Eurer Gruppe, mit welcher Aktion Ihr die OsterAktion der Kolpingjugend unterstützen möchtet.
    • Das Mitmachen ist mit keinen Kosten verbunden. Im Diözesanbüro könnt Ihr Flyer und Plakate kostenfrei anfordern oder auf der Homepage herunterladen.
    • Holt Euch Unterstützung von Eltern, Pfarrer, Gemeindereferenten oder Eurer Gruppenleitung
    • Legt jeweils einen Termin für die Vorbereitung und einen für die Durchführung fest.
    • Bewerbt Eure Aktion mit den von uns zur Verfügung gestellten Materialien.
      • Hängt unsere Plakate mit dem Hinweis zu Eurer Veranstaltung rechtzeitig an öffentlichen Orten, in Schaukästen und in Geschäften auf.
      • Ein Hinweis auf Eure Aktion kann in den Pfarrbriefen erscheinen.
      • Passt unseren Musterpressetext auf Eure Aktion an und sendet ihn an Tageszeitungen.
      • Bittet Euren Pfarrer auf Eure Aktion in den Gottesdiensten vor der Aktion hinzuweisen.
      • Am Aktionstag sollte ein Hinweis im Gottesdienst erfolgen und die zu unterstützenden Projekte sollten öffentlich bekannt gemacht werden.

    Zum Musterpressetext


    Zu den Projekten

    Die zu unterstützenden Projekte werden von der Kolpingjugend im Bistum Fulda nach folgenden Kriterien ausgewählt:

    • Die Projekte sollten einen Bezug zur Kinder- und Jugendförderung (Armutsbekämpfung, Bildungsförderung/Chancengleichheit, Gesundheitsförderung usw.) haben.
    • Trägerschaft eines unabhängigen Trägers
    • Den Projekten sollte ein sinnvoller Förderungsumfang zugewiesen werden können
    • Im Sinne einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ sollten die zu unterstützenden Projekte im Fokus der finanziellen Zuwendungen stehen

    Alle Projektvorschläge werden gesichtet und anhand der o.a. Auswahlkriterien bewertet. Die Auswahl obliegt den Mitgliedern der Diözesanleitung der Kolpingjugend.

    Gerne nehmen wir Projektvorschläge entgegen.

  • Unterstützung der Projekte 2017


    Plakat der OsterAktion 2017 Flyer der OsterAktion 2017


    Sannerz integriert


    Das Jugendhilfezentrum Don Bosco in Sannerz (Main-Kinzig-Kreis/Hessen) ist eine Einrichtung, in der in unterschiedlichen Wohngruppen Kinder und Jugendliche betreut werden, die nicht mehr zu Hause leben können. Dort bekommen junge Männer aus Eritrea und Afghanistan die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren. Durch dieses Engagement bekommen die jungen Männer eine Chance auf eine berufliche Perspektive. Für dieses Projekt ist die Einrichtung auf Spenden angewiesen, da dies über die staatliche Unterstützung hinausgeht.

    Jugendhilfezentrum Don Bosco in Sannerz

    Das Jugendhilfezentrum ist nicht selbst Arbeitgeber und bildet nicht im Auftrag der Arbeitsagentur oder des Jugendamtes aus, sondern fungiert selbst als Träger der Maßnahme „Wir sehen das als Beitrag, dass die Flüchtlinge hier in die deutsche Gesellschaft gut integriert werden“, erklärt Einrichtungsleiter Pater Christian Vahlhaus. „Es ist das erste Mal, dass wir eigene Auszubildende haben, die nicht über die staatlichen Stellen laufen. Wir können nicht allen eine Ausbildungsperspektive geben, aber wir können mit unserem Projekt beispielhaft zeigen, dass es gelingen kann – wenn alle es wollen.“


    Jugendhilfezentrum Don Bosco in Sannerz

    Eine staatliche Unterstützung (Berufsvorbereitung) bezeichnen die Betreiber als Warteschleifen, wertvolle Zeit würde verloren. So können die jungen Geflüchteten etwas lernen, um sich den Lebensunterhalt zu sichern, oder eben auch etwas mitnehmen, wenn sie in die Heimatländer zurückkehren.

    Jugendhilfezentrum Don Bosco in Sannerz


    Mit guter Ausbildung Ruandas Zukunft gestalten


    Bildung als Schlüssel für eine bessere Zukunft - wie gut das funktioniert, zeigt unser Film aus Ruanda. In Muramba betreibt Kolping hier erfolgreich ein Berufsbildungszentrum, das mittlerweile bereits 1.000 jungen Menschen einen Weg aus der Armut eröffnet hat.

    Video zum Projekt

    Jungen Menschen eine Lebensperspektive zu geben, das ist das Ziel des Kolping-Berufsbildungszentrums in Muramba. Seit 2002 bildet Kolping Ruanda in dieser Einrichtung junge Frauen und Männer in verschiedenen Handwerksberufen aus, z. B. als Schreiner, Installateure, Kfz-Mechaniker, Elektriker oder Schneider. Die Lehrgänge dauern in der Regel zwei bis drei Jahre.

    Kolping-Berufsbildungszentrums in Muramba

    Der ruandische Staat bemüht sich darum, die wirtschaftliche Situation des Landes zu verbessern. Um die Entwicklung voranzutreiben, werden Fachkräfte benötigt, wie sie im Kolping­ Berufsbildungszentrum in Muramba ausgebildet werden.

    Kolping-Berufsbildungszentrums in Muramba

    Die Schüler kommen nicht nur aus der Umgebung von Muramba, sondern nehmen teilweise eine stundenlange Anreise in Kauf, um bei Kolping einen Beruf zu erlernen.

    Kolping-Berufsbildungszentrums in Muramba

    Um Wissen weitergeben zu können, braucht es fachkundiges und erfahrenes Lehrpersonal. Die Ausbilder in Muramba sind nicht nur Profis in ihrem Beruf, sondern vermitteln den jungen Menschen auch soziale Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Ordnung oder gewaltfreie Konfliktlösung.

  • Unterstützung der Projekte 2016


    Plakat der OsterAktion 2016 Flyer der OsterAktion 2016


    Mutter-Kind-Projekt in Albanien - Eine Anlaufstelle für junge Familien


    Albanien gilt als das „ Armenhaus Europas“ - die Arbeitslosigkeit liegt bei etwa 30%.

    Mutter-Kind-Projekt in Albanien 2016

    Auf der Suche nach einem besseren Leben verlassen viele Menschen ihre Dörfer und wandern in die Städte ab. Armut, beengte Wohnverhältnisse und Unsicherheit – wenn dann noch ein Kind kommt, bringt das viele junge Familien an den Rand der Verzweiflung.

    Alkoholmissbrauch und häusliche Gewalt sind ein weit verbreitetes Phänomen. Darunter haben besonders die Mütter und ihre Kinder zu leiden. Die staatliche Unterstützung reicht nicht aus, um das Leben abzusichern. Häufig wissen junge Mütter oder jungen Familien nicht über ihre Rechte Bescheid und erhalten keinerlei Unterstützung.

    Im Kolpinghaus in Shkoder, einer Stadt mit etwa 80.000 Einwohnern kümmert sich Kolping mit qualifiziertem Fachpersonal um die Belange der Mütter oder der jungen Familien – gibt psychosoziale Beratung und Ratschläge zur Kindererziehung, zur Gesundheit und Hygiene sowie Workshops zu Kommunikation und Maßnahmen gegen häusliche Gewalt.

    Wir unterstützen dieses wichtige Projekt, damit möglichst viele Familien erreicht werden können und so die Situation vor Ort nachhaltig verbessert werden kann.




    Gegen das vergessen


    Gedenkstättenarbeit im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbrück im Diözesanverband Berlin, ein Projekt der Kolpingjugend.


    „Man sichert sich die Zukunft,
    wenn man die Vergangenheit ehrt!“

    Adolph Kolping


    Gegen das Vergessen 2016

    Die Kolpingjugend Diözesanverband Berlin nimmt sich dieses Zitat zu Herzen und setzt seit 20 Jahren mit ihrer Arbeit in der Gedenkstätte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück ein Zeichen gegen das Vergessen. Das Ziel der Arbeit ist es, dass Jugendliche bei Instandhaltungstätigkeiten auf dem Gelände und Archivarbeiten die Geschichte hautnah erleben und so für dieses Thema sensibilisiert werden. Bei ihrem klaren NEIN gegen aufkommende Fremdenfeindlichkeit und neu auflebenden Neofaschismus wollen wir die Kolpingjugendlichen in Berlin unterstützen. Durch eine Spende aus der Ostereieraktion können wir dazu beitragen, dass gute und wichtige Kolpingjugendarbeit weitergeführt werden kann.

    Gegen das Vergessen 2016
  • Unterstützung der Projekte 2015


    Plakat der OsterAktion 2015 Flyer der OsterAktion 2015


    Frauenförderung in Brasilien


    Durch gezielte Förderung erhalten alleinerziehende Mütter neue Lebensperspektiven.

    Durchschnittlich ist jede fünfte Frau in Brasilien alleinerziehend und erhält keinen Unterhalt. Während viele Frauen den ganzen Tag arbeiten übernehmen die älteren Kinder die Verantwortung für ihre Geschwister. Mit dem geringen Verdienst kommen die Familien kaum über die Runden und die Kinder haben keinen familiären Halt.

    Sehr oft haben diese Frauen keine Schulabschlüsse und waren betroffen von häuslicher Gewalt.

    Um diesen alleinstehenden und von Armut geprägten Frauen eine Anlaufstelle für Ihre Probleme zu bieten, baut das Kolpingwerk Brasilien in 11 Bundesstaaten Frauengruppen auf. Kolping leistet hier juristische und psychologische Betreuung.

    In diesem Programm zur Förderung nehmen die Frauen an Seminaren zu Gesundheit und Hygiene teil und erhalten die Möglichkeit einer Berufsausbildung.

    Unterstützt das Frauenprojekt in Brasilien. Ihr verhelft vielen alleinerziehenden und in Armut lebenden Frauen zu einem besseren Leben.




    Sprache als Schlüssel zur Teilhabe


    Angebot der Caritas im Bistum Fulda

    Hilfe durch Sprachkurse, um Flüchtlinge schneller eine Integration zu ermöglichen .

    Zum Aufgabengebiet der Caritas zählt, sich um "Fremde" zu kümmern. Während dies zu Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs ausländische Arbeitnehmer waren, kamen in den vergangenen Jahrzehnten zusätzliche Aufgaben durch die Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen hinzu.

    Bei uns leben heute Flüchtlinge mit unterschiedlichem rechtlichen Aufenthaltsstatus. Mit Ausnahme der anerkannten Asylsuchenden erhalten diese Menschen keinerlei Integrationshilfen. Sie dürfen nicht sofort arbeiten und sie erhalten eingeschränkte Hilfe zum Lebensunterhalt sowie nur medizinische Notversorgung.

    Viele Ehrenamtliche engagieren sich mittlerweile für die Flüchtlinge und sind oft der erste Zugang zu unserer Gesellschaft. Hier spüren sie, dass sie willkommen sind.

    Die Caritas im Bistum Fulda führt spendenfinanzierte Sprachunterrichtseinheiten für Asylbewerberdurch.

    Bei jedem Gang zur Behörde, aber auch in allen anderen Alltagssituationen sind Deutschkenntnisse notwendig. Da geförderter Deutschunterricht für Flüchtlinge in der Regel nicht vorgesehen ist, versucht die Caritas hier eine Lücke zu schließen. Die Spenden erwirken direkt eine Verbesserung der Integration.

    Helft durch Euer Engagement, dieses Angebot auszubauen.