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Kolpingsfamilie feiert 125jähriges Bestehen

"Wir sind Kolping - Menschen dieser Zeit." Mit diesem Slogan feierte die Kolpingsfamilie Burghaun mit einem Festgottesdienst und einer Feier im Don-Bosco-Haus ihr 125jähriges Bestehen.

 


Es gehe um ganz konkretes, selbstbewusstes Voranschreiten der Kolpingsfamilie in einer "gebrochenen Welt", um in den "Schuhen" des gelernten Schuhmachermeisters Kolping "Gottes Licht" in die Welt und zu den Menschen zu bringen. So lautete der Tenor der Zelebranten des Festgottesdienstes, der neben Bundespräses Josef Holtkotte von dem Ehrenpräses Gerhard Bug und Gemeindepfarrer Franz Hilfenhaus geleitet wurde.

Das Ziel einer jeden Kolpingsfamilie müsse es sein, so Holtkotte, sich aus der Kraft der Vergangenheit und mit Blick auf die wirklichen "Heiligen" um die Nöte und Sorgen der Menschen von heute zu kümmern. Kolping sei, obwohl er nur selig gesprochen wurde, "ein wahrer Heiliger", der mit einem "wachen Herz" die Sorgen seiner Zeit erkannte und vor allem handelte. Daher gelte es für die Kolpingsfamilien, nach seinem Vorbild "miteinander unterwegs zu sein" und aus dem Glauben und geschichtlicher Verantwortung seinen ganz eigenen Dienst am Menschen und Gott zu gestalten.

Die Kolpingsfamilie, wie zum Beispiel die Gruppe in Burghaun, sei ein "bodenständiger Verband", der  "von Gott geliebte und von Christus überzeugte Menschen" versammle und "erdverbunden im Scheinwerfer- und Glaubenslicht Gottes" Verantwortung übernehme.

Dem konnten die Grußredner, Burghauns Bürgermeister Simon Sauerbier, Josef Richter, Vorsitzender des Kolpingwerks im Diözesanverband Fulda und Dieter Hohmann, Leitungsteammitglied des Kolpingwerks Bezirksverband Hessisches Kegelspiel, nur zustimmen. Sie betonten vor allem die wichtige Basisarbeit der Kolpingsfamilie Burghaun.

Dieses Lob sei Ansporn zukunftsfähig zu bleiben, um weiterhin aus der "menschlichen Wärme Kolpings" heraus tatkräftig mit anzupacken, erklärte Günter Pilz, Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Neben dem Festgottesdienst und der Fahnenweihe für die brasilianische Kolpingsfamilie Juscimeira - MT wurden auch Mitglieder der Kolpingsfamilie Burghaun für ihre langjährige Treue zum Verband geehrt.

Josef Wenzel    70 Jahre

Ewald Hohmann 50 Jahre

Anni Kimpel, Ursula Werthmüller, Matthias Wenzel, Frank Hohmann und Stefan Gutberlet je 40 Jahre

Für einen Höhepunkt sorgte ein Interview des Burghauner Vorsitzenden Günter Pilz und Steffen Flicker, dem Vorsitzenden des Katholikenrates Fulda, mit Bundespräses Josef Holtkotte.

Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Chor "Chorisma" unter der Leitung von Tina Reith, unterstützt von dem Trompeter Michael Keller und von den Organisten Markus Hohmann und Verena Fink.

 

Bernd Müller-Strauß, Hünfelder Zeitung

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