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Frauen fühlten sich wohl in ihrer Haut

Wohlfühlen im Vogelsbergdorf
Wohlfühlen im Vogelsbergdorf

Kolping meets Hundertwasser beim Frauentag im Vogelsbergdorf Herbstein

Einen Wohlfühltag für Frauen hatte das Referat Familie und Generationen des Kolpingwerks Fulda unter Leitung der stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Birgit Gruß organisiert. Dabei standen Aussagen von Friedensreich Hundertwasser und Adolph Kolping im Mittelpunkt.


Von den „Fünf Häuten“ spricht Hundertwasser und meint damit die körperliche Haut, die Kleidung, das Haus, in dem wir leben, das soziale Umfeld und den Globus.

Dazu hatten sich für die über dreißig teilnehmenden Frauen drei Workshops gebildet, die sich mit den Themen „Die Klamotte“, „Das Haus“ und „Das soziale Umfeld“ beschäftigten.

Bei dem Workshop „Die Klamotte“ durften die Frauen sich in einem Theaterfundus bedienen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Man stellte fest, dass Kleidung nicht nur Schutz und Wärme bietet sondern auch verschiedene Epochen kennzeichnet. Dabei kann sie auch Statussymbol sein. Die Gruppe präsentierte eine kleine Modeschau mit einer selbst gestalteten Traumwelt, in der es Prinz, Prinzessin und Knappe gab. Eine weitere Kleingruppe stellte Kleidung mit Abendgarderobe, Tracht und Provokation dar, um die Gegensätze deutlich zu machen. Anhand von verschiedenen Kleidungsstücken und Hüten wurde zudem klar, dass Kleidung zum Anlass und zum persönlichen Befinden der Frau passen muss.

Die Gruppe „Das Haus“ sprach über die Erfordernisse eines Hauses für das Wohlbefinden des Menschen. Die Frauen überlegten gemeinsam, was ihnen in ihrem Wohlfühlhaus wichtig ist. Der Tisch als familiärer Treffpunkt, helle Fensterfronten, prasselndes Kaminfeuer, Lese- oder Yogaecke. Blumen und die Verbindung zur Natur, am besten mit einer begehbaren Terrasse prägten die Wunschhäuser. Dann wurde Hand angelegt und der eigene Wohlfühlraum gebastelt. Es wurde geklebt und tapeziert, gestaltet und kreativ gewerkelt. Bei einem anschließenden Sektempfang wurden die anderen Teilnehmerinnen zur Ausstellungseröffnung eingeladen und die Bauwerke präsentiert.

Der dritte Workshop „Das soziale Umfeld“ beleuchtete zunächst, wo sich soziales Umfeld darstellt. Familie, Freunde, Nachbarn, Arbeitsplatz und Gesellschaft spielen hier eine wichtige Rolle. Dabei kann es zu Störungen im sozialen Umfeld kommen. Hier können Kolpingsfamilien und Pfarrgemeinden helfen. Krankenbesuche, Besuche bei Trauernden, Hilfe für sozial Schwache oder Generationentreff sind eine Möglichkeit. Aber auch die Politik ist gefordert, für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen. In Zusammenhang mit den Fünf Häuten nach Hundertwasser ist das soziale Umfeld eng mit den anderen Häuten verbunden. Das Haus, in dem wir wohnen ist Schauplatz sozialer Prozesse. Ob Mehrgenerationenhaus oder Singlehaushalt, dort findet soziales Leben statt. Auch in der Frauengruppe selbst liefen soziale Prozesse ab, denn am Ende des Tages waren aus Fremden Vertraute geworden, die sich gegenseitig öffneten.

Mit Liedern und Texten endete der Frauentag in der Kapelle und die Frauen machten sich mit frischer Energie und nach guten Begegnungen auf den Heimweg.

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