Primizfeier des Neupriesters Philipp Schöppner in Giesel

Vertreter der örtlichen Vereine (Kolpingsfamilie Giesel, Musikverein "Heimatklänge" Giesel und kfd) begleiten Freudentag mit Bannerabordnung.

Philipp Schöppner (Bildmitte) aus Giesel durch Bischof Michael Gerber im Dom zu Fulda Pfingsten 2021 zum Priester geweiht.

Dass der Gieseler Philipp Schöppner einmal der dritte aus Giesel stammende Priester wird hat sich der Weihekandidat sicherlich nicht bei der Ablegung seines Abiturs nicht gedacht. Doch es kam anders. Seine Berufung zum Priester setzte sich durch und er wurde nach seinem Studium der Theologie Pfingsten 2021 zum Priester geweiht.
In Giesel konnte man immer schon einmal die Frage hören, hat Giesel schon einmal einen Pfarrer hervorgebracht? In der Heimatforschung wurde schon immer mal gesucht. Über das Bistumsarchiv i Fulda wusste man nur das 1797, also vor rund 224 Jahren ein Philipp Kreisler, der Sohn eines landgräflichen hessischen Forstbeamten geboren wurde der sich zum Priestertum berufen fühlte. Nach Studium und Priesterweihe war er zunächst Stadtkaplan in Fulda in Fulda (1821), Pfarrer in Großkrotzenburg (Nov. 1824 – Aug. 1835) und Erbauer der dortigen St. Laurentiuskirche (1826–1828), wirkte er in Hosenfeld (1835) und Oberbimbach ( heute Bimbach (1853) wo er auch am 18. Dezember 1871 im Alter von 74 Jahren verstarb.
In der Reihe der Seelsorger aus Giesel setzte der aus Giesel stammende Pfarrer Johann Block gebürtig am 14.06.1906 in Essen den Reigen fort.
Seine Gieseler Eltern mit Johann Blasius Block konnten um 1900 durch die wirtschaftliche Entwicklung des Ruhrgebiets im Zeitraum bis 1914 den damaligen Anwerbung neuer Arbeitskräfte nicht widerstehen und sind somit als „Westfalengänger“ nach Essen abgewandert, um Arbeit und Brot zu finden.
Ihr Sohn Pfarrer Johannes Block empfing am 24. Februar 1933 unter dem Kölner Kardinal Karl Joseph Schulte die Priesterweihe im Hohen Dom zu Köln.
Nach seelsorgerischen Tätigkeiten in Lommersum, Königswinter, Neunkirchen und Neuß-Weißenberg wurde er zur 1941 zur Wehrmacht einberufen. Nach dem zweiten Weltkrieg zum Studium beurlaubt war er dann als Pfarrer und Religionslehrer tätig. Aus gesundheitlichen Gründen musste der in 1952 den Ruhestand treten und lebte seitdem in der Pfarrei St. Klemens Maria Hofbauer, in Essen. Dort war er bis einige Monate bis zu seinem Tode am 13. September 1987 seelsorgerisch im Hedwig-Dransfeld-Haus tätig. Seine Bestattung erfolgte am 17. September 1987 auf dem Katholischen Helenenfriedhof in Essen.
Der dritte bekannte im Bunde der Geistlichen aus Giesel ist nun Philipp Schöppner.

Berichte in OsthessenNews:
Diakonweihe 6.7.2020:
https://osthessen-news.de/n11635204/grosse-freude-in-giesel-diakonweihe-von-philipp-schoeppner-im-fuldaer-dom.html
Priesterweihe 2305.2021 Pfingstsamstag:
https://osthessen-news.de/n11646818/grosse-freude-fuer-die-region-neupriester-philipp-schoeppner-aus-giesel.html
Primizfeier Pfingstmontag 2021
https://osthessen-news.de/n11646839/fuer-ganz-giesel-war-dieses-pfingstfest-ein-besonderes-fest-der-freude.html

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