Infoabend bei KF Hessisch Lichtenau wegen Grundsteuerreform

Die Grundsteuerreform war das Thema eines Informationsabends der Kolpingsfamilie Hessisch Lichtenau. Kolpingbruder Adam Kionczyk erläuterte dabei den anwesenden Interessierten den Umfang und Auswirkungen der Grundsteuerreform.

In seinen Ausführungen ging er zunächst darauf ein, dass seit 1964 dies die erste Grundsteuerreform ist.

Weiterhin gab er einen Überblick, was eine Grundsteuerreform bedeutet, wie diese erhoben wird, wer dies bezahlen muss und für was diese Steuergelder verwendet werden.

Eingehend auf die anstehende Grundsteuerreform erläuterte Adam an einem Beispiel, was der Grundsteuermessbetrag ist und wie dieser in Hessen ermittelt wird. Er erläuterte auch, welche Angaben an die Ämter gemacht werden müssen, damit dieser Grundsteuermessbetrag ermittelt werden kann.

Eingehend damit erfuhren die Zuhörenden auch, wer diese Angaben für den Grundsteuermessbetrag abgeben kann und wie dies erfolgt.
Von großem Interesse war auch eine Darlegung von Adam, wie die Wohnfläche ermittelt werden soll, welche mit als Basis für die Ermittlung des Grundsteuermessbetrages gilt.

Anschließend erfolgte eine rege Diskussion über das Vorgetragene und über weitere Fachbegriffe, wie Grundsteuer B, Flächen-Faktor-Verfahren, Bodenrichtwerte, Über- und unterdurchschnittliche Lage des Grundstücks sowie Angaben zum Grundstück und des Gebäudes.

Die Festsetzung der neuen Grundsteuer anhand der neuen Bemessungsgrundlagen erfolgt ab den 01. Januar 2025.

Andreas Chwala, Vorstandsmitglied der Kolpingsfamilie Hessisch Lichtenau, bedankte sich bei Adam Kionczyk für seinen Vortrag.

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Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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