Hoffnungsvoller Ausblick bei Mitgliederversammlung der KF Hünfeld

Neuwahlen des Vorstands und Bericht über Kolping-Familienfonds

 

Nach zwei der Pandemie geschuldeten Jahren trafen sich die Kolpinger zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung im Saal der Stadthalle Kolpinghaus. Im Mittelpunkt standen neben dem Rückblick auf 12 Jahre Kolping-Familienfonds die Neuwahlen. Hierbei zahlten sich solide Arbeit und Orientierung im Alltag aus: Das Leitungsteam mit Irene Gutberlet, Dieter Hohmann und Stephan Witzel wurde ebenso einstimmig wiedergewählt, wie die übrigen Vorstandsmitglieder. Gleiches gilt auch für die so genannten „Beauftragungen“ in unterschiedlichen Bereichen. Selbstredend erfolgte die Entlastung des Vorstandes ebenfalls einstimmig.
Der Vorstand der Kolpingsfamilie Hünfeld, nach dem Ausscheiden von Pfarrer Peter Borta ohne Präses, ist nach der Mitgliederversammlung wieder vollständig. Pfarrer Reinhold Kircher erklärte sich nach Gesprächen im Vorfeld bereit, als neuer Präses zu kandidieren – und wurde einstimmig gewählt und mit Beifall im Vorstand begrüßt.
Für den Kolping-Familienfonds zog Wolfgang Krieger ein eindeutiges Fazit: „Nach 12 Jahren blicken wir auf rund 180 Fallbeispiele zurück, in denen die Kolpingsfamilie Hünfeld mit ihrem Fonds mit knapp 30.000 Euro gesellschaftliche Ausgrenzung durch Armut, besonders bei Kindern, verhindern oder mildern konnte!“ Das Kapital des Familienfonds mit dem Zusatz „auf Treu und Glauben“ basiere nicht auf Mitgliedsbeiträgen, sondern stamme aus Einnahmen von Aktionen und privaten Spenden. „Nur auf diesem Weg,“ so Krieger, „können wir vielen Familien helfen und finanzielle Sorgen abnehmen. Jede Spende zählt und hilft!“.
Wie bei allen Mitglieder- oder Jahreshauptversammlungen, so standen die Berichte aus den Gremien und Gruppen auch auf der Tagesordnung der Kolpingsfamilie. Den Reigen eröffnete der Vorstand. Neben zahlreichen Gratulationen durch Vorstandsmitglieder, runde und halbrunde Geburtstage, Jubiläen, Teilnahme an Bezirks- und Diözesanveranstaltungen hob Stephan Witzel die beiden Altkleidersammlungen und die Spenden hervor. In 2019 und 2020 erhielt das Hilfswerk „Kolping International“ 2.000 Euro für die Projekte „Viehzucht“ und „Zisternen“ in Afrika unter dem Aspekt „Hilfe zur Selbsthilfe“. In 2021 spendeten die Kolpinger ebenfalls 2.000 Euro zu gleichen Teilen für die Flutopfer und in den Kolping-Coronafonds. Bei den Kleidersammlungen 2020 und 2021 wurden jeweils rund 12 Tonnen Altkleider an der Hünfelder Sammelstelle verladen. Witzel bedankte sich bei den Firmen für die Bereitstellung der Fahrzeuge und bei allen Helferinnen und Helfern für tatkräftige Unterstützung.
Weitere Berichte aus den vier Kolpinggruppen thematisierten die vielfältigen Aktivitäten, regelmäßige Treffen, Vortragsabende, Koch- und Back- und Bastelaktionen, Wanderungen sowie die zahlreichen Gemeinschaftsaktionen der Kolpingsfamilie wie Gottesdienste, Maiandachten und Wallfahrten, die aber in den beiden zurückliegenden Jahren der Pandemie zum Opfer gefallen waren.
In einem Ausblick ging Dieter Hohmann dann auf Terminplanungen in 2022 und 2023 ein. Im April 2022 findet die Kleidersammlung „Aktion Eine Welt“ zum insgesamt 50.ten Mal statt und im August feiert die Grotte in den Haunewiesen ihr 125-jähriges Jubiläum. Die Kolpingsfamilie selber, der älteste Verein in Hünfeld, feiert in 2023 ihren 160.ten Geburtstag. „Die Planungen laufen langsam an,“ so Hohmann, „und wir sind für Anregungen offen.“ Irene Gutberlet blieb das Schlusswort vorbehalten: „Nur mutig vorwärts, Gott wird für die Zukunft sorgen!“ Mit diesem Zitat werde deutlich, dass Adolph Kolping im Vertrauen auf Gott die Probleme seiner Zeit mutig angegangen ist.
Daher sei es für uns wichtig, die heutige Zeit mit all ihren Herausforderungen anzunehmen und als bekennende Christen unsere Augen nicht vor der Notwendigkeit des Handelns zu verschließen. „Wenn wir den Ansatz von Adolph Kolping in unsere heutige Zeit übertragen, so kann er uns eine Orientierungshilfe, ein Leuchtturm sein.“
Das Kolpinglied beendete die Mitgliederversammlung und auch mit der dafür notwendigen Mund-Nasen-Bedeckung beim Singen wurde die Freude über eine sehr erfolgreiche Versammlung nicht geschmälert.

Der neue Vorstand
Leitungsteam Irene Gutberlet, Dieter Hohmann, Stephan Witzel
Präses Pfr. Reinhold Kircher
Kassiererin Maria Weber
Jugendarbeit Matthias Flory (Beauftragung)
Schriftführerin Irene Gutberlet (Doppelfunktion)

Beauftragungen
Bannerorganisation Wolfgang Stenzel
Hausbauverein Wolfgang Krieger (Vorsitz)
Öffentlichkeitsarbeit Burkhard Melzer
und die Sprecherinnen/Sprecher der vier Gruppen

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Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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