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50 Jahre im Sinne Adolph Kolpings

Foto: Lothar Röß, Jubiläum KF Hessisch Lichtenau
Foto: Lothar Röß, Jubiläum KF Hessisch Lichtenau

KF Hessisch Lichtenau feierte ihr Jubiläum

Ihr 50-jähriges Bestehen feierte die Lichtenauer Kolpingsfamilie am Samstag, 09. Juni mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang. 


Kaum hatten die Glocken im Turm der Christkönigkirche aufgehört zu läuten, stimmten die etwa fünf Dutzend Gottesdienstbesucher auch schon „Wir sind Kolpingssöhne“ an. Das war zugleich Signal für die Bannerträger der vertretenen Kolpingsfamilien aus Fritzlar, Grebenstein, Kassel-Zentral, Naumburg, Wabern und Zierenberg, hintendran Konrad Pütz mit dem Banner der Lichtenauer, feierlich durch den Mittelgang einzuziehen, um beiderseits des Altars die Plätze einzunehmen. 

Die Heilige Messe hielt István Kovács, Präses der Christköniggemeinde, unterstützt von Ulrich Trzeciok, seit November 2009 stellvertretender Diözesanpräses der Kolpingfamilien im Bistum Fulda. Adolph Kolping (1813 bis 1865) und sein Wirken als Grundlage des Kolpingwerks, einem der großen Sozialwerke der katholischen Kirche weltweit, standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Die Gläubigen beteten zu Jesus, er möge ihnen die Gaben geben, durch die Kolping sein Werk prägte: Glaubwürdigkeit und Selbstvertrauen, Lebensernst und Freude, Selbstverantwortung und Solidarität, Geschichtsbewusstsein und Fortschrittswille.  

Beim anschließenden Empfang im Edith-Stein-Haus begrüßte Manfred Kaib, Sprecher des Lichtenauer Vorstandsteams, unter den Gästen Pfarrer Trzeciok an der Spitze der angereisten Kolpingmitglieder, Bürgermeister Michael Heußner, Peter Riemenschneider vom Burgverein Reichenbach, Stefan Hesse als Vertreter der Christkönig-Pfarrei sowie Gerda und Hans-Dieter Brückmann von der Lichtenauer „Arche“, die durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zur Lichtenauer Kolpingsfamilie bekundeten.   

Festredner Marcus Leitschuh aus Kassel machte in seinem Vortrag zum Thema „Verbindliches Upgrade und himmlisches Download – Warum wir heute Kolping dringend brauchen“, an einigen Beispielen deutlich, dass die Grundsätze des sozialen Reformers auch gut 150 Jahre nach seinem Tode noch längst nicht allerorts umgesetzt sind. 

Für die Zukunft der Lichtenauer Kolpingsfamilie wünschte sich Kaib vor allem wieder jüngere Mitglieder, die das vielfältige Programm der Organisation in der Lossestadt mit seinen zwölf Veranstaltungen jährlich mit unterstützen. (zlr)

Sind seit Gründung der Lichtenauer Kolpingsfamilie vor 50 Jahren mit dabei: Rosemarie Kaib (von links) und als Gründungsmitglieder Alfred Weiser, Liesel Kampmann, Manfred Kaib, Herbert Rodewald und Gertrud Weiser. (Foto: Lothar Röß)

 

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