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Multikulturelles Begegnungsfest in Hünfeld

Bild: Helmut Käsmann
Bild: Helmut Käsmann

Zuckerfest im Jägerhof

Am vergangenen Samstag hatte die Kolpingfamilie Hünfeld gemeinsam mit dem Verein Pro Integration (PIT) zu einem  multikulturellen Begegnungsfest/ Zuckerfest in den Jägerhof eingeladen. 


Ca. 120 gut gelaunte Gäste fanden sich am Nachmittag im Innenhof des Jägerhofes ein. Die Tische waren bunt gemischt, sowohl Hünfelder Bürgerinnen und Bürger, als auch unsere ausländischen Mitbürger aus den Unterkünften waren gekommen. Viele der Gäste hatten landestypische Speisen mitgebracht und das ergab ein vielfältiges Buffet. Zusammen mit Willi Petermann vom Verein Pro Integration, begrüßte Irene Gutberlet vom Leitungsteam der Kolpingfamilie Hünfeld die Gäste. 

Hermann Josef Flügel hatte sein Akkordeon mitgebracht und ging singend und musizierend durch die Reihen. Dies animierte sogar zu dem einen oder anderen Tänzchen. Auch die Kinder hatten ihre Freude daran. Etwas später gaben dann einige muslimische junge Männer ihrerseits eine Tanzeinlage zu ihrer landestypischen Musik. 

Geplant war dieses Fest eigentlich als Maifest, aber durch den Beginn des Ramadan verschob sich der Zeitpunkt und so ist die Idee dieses Zuckerfestes, so nennt man das Fest am Ende der muslimischen Fastenzeit, entstanden. Vor gut zwei Jahren hatte die Kolpingfamilie einige Info-Abende, seinerzeit in der Gemeinschaftsunterkunft an der Grotte veranstaltet, um den damals neu angekommenen geflüchteten Menschen, deutsche Kultur und deutsches Brauchtum zu erklären. Aber umgekehrt ist es auch interessant und wissenswert, etwas über fremde Kulturen zu lernen und dieses gemeinsame Zuckerfest, bot eine gute Gelegenheit dazu. Denn umso mehr man gegenseitig voneinander weiß, trägt dieses Wissen auch zum besseren Verständnis fremder Kulturen bei.

Beim gemeinsamen Aufräumen, haben wieder viele helfende Hände mit angefasst, allen voran die männlichen Bewohner aus dem Jägerhof. Nach gut drei Stunden ist ein schönes Fest harmonisch zu Ende gegangen und es bleibt zu wünschen, dass noch einige weitere folgen werden. 

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