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Vielfalt. Gerechtigkeit. Solidarität.

Der ökumenische Gottesdienst zum Tag der Arbeit

Der traditionelle kirchliche Auftakt zum TAG DER ARBEIT greift das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf und beleuchtet es aus christlich-ethischer Sicht. Die Ansprache wird in diesem Jahr von
Dr. Peter Masuch, Präsident des Bundessozialgerichtes a.D., gehalten.

 


Er wird in seiner Ansprache die Sozialkritik des Propheten Amos aufgreifen, der mit sehr deutlichen Worten die sozialen Verwerfungen seiner Zeit anprangert. Was dessen zentrale Forderung „Das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach“ für unsere heutigen sozialen Fragen bedeuten kann, wird Peter Masuch im Gottesdienst verdeutlichen.

Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 9:30 Uhr in der katholischen Kirche St. Elisabeth am Friedrichsplatz in Kassel.

Im Anschluss kann der Demonstrationszug zu Kundgebung und traditionellen Maifeierlichkeiten des DGB erreicht werden.

Zum Hintergrund:
Seit 1995 leisten die beiden Kirchen einen nachdenklichen Impuls zum Tag der Arbeit in Kassel. Bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens beleuchten im Gottesdienst sozialethisch aktuelle Themen in Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt. 
Der Gottesdienst wird in diesem Jahr ausgerichtet vom Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Katholischen Kirche in Kassel, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, der Kolpingsfamilie Kassel-Zentral, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Region Nordhessen, der Industriegewerkschaft Metall Nordhessen und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di.

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