Bezirk Nordhessen - Kreuzweg auf dem Büraberg

Bezirk Nordhessen - Kreuzweg auf dem Büraberg

Bezirk Nordhessen - Kreuzweg auf dem Büraberg

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Bezirk Nordhessen - Kreuzweg auf dem Büraberg

Am Dienstag der Karwoche trafen sich Mitglieder und Gäste aller Kolpingsfamilien im Bezirk Nordhessen zum traditionellen „Kreuzweg auf dem Büraberg“. Die Kolpingsfamilie Fritzlar hatte hierzu herzlich eingeladen. Rund 30 Teilnehmer machten sich auf den geschichtsträchtigen Besinnungsweg und gedachten entlang der Stationen, vorbei an den Resten der historischen Büraburg, dem Leiden Jesu Christi. Ein besonderer Kreuzweg – in frischer Luft, in freier Natur und in einer Atmosphäre, die Gemeinschaft und Glauben spürbar vertieft.

Auf dem Plateau des Bürabergs befindet sich ein uralter Friedhof, dessen Mittelpunkt die Kapelle bildet. Sie wurde von fränkischen Merowingern errichtet und der heiligen Brigida geweiht. Bis heute dient sie als Gottesdienst- und Begräbniskapelle und war einst das Zentrum der Burganlage.

In den Jahren 741/742 gründete Bonifatius hier das erste Bistum im Gebiet des heutigen Hessen – das Bistum Büraburg. Erster Bischof wurde sein aus England stammender Gefährte Witta. Mit der Errichtung des Bischofssitzes wurde die Kapelle zur Kathedrale. Bereits 746/747 wurde das Bistum jedoch mit dem Bistum Mainz vereint.

Nach dem Kreuzweg feierte Bezirkspräses Pfarrer Ulrich Trzeciok (Naumburg) in der Kapelle den gemeinsamen Gottesdienst. Frau Ulrike Bachmann begleitete den Gesang einfühlsam auf der Gitarre. Im Anschluss erläuterte Wolfgang Josef, Vorsitzender des Fördervereins St. Brigida in Ungedanken e.V., interessante historische Hintergründe zur Burg und zur Kapelle. Die Teilnehmer dankten mit einer Spende am Kapellenausgang.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten – besonders dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Fritzlar, Kolpingbruder Rudolf Amert für die Organisation.


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