15/10/2026 0 Kommentare
KF Großentaft - Kolpingsfamilie feiert 130. Geburtstag
KF Großentaft - Kolpingsfamilie feiert 130. Geburtstag
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KF Großentaft - Kolpingsfamilie feiert 130. Geburtstag
Mit einem fröhlichen Festabend hat die Kolpingsfamilie Großentaft ein doppeltes Jubiläum gefeiert: 130 Jahre Kolpingsfamilie und 50 Jahre Fastnachtsclub Kolping (FCK). Zusammen mit Josef Richter, der den Abend federführend organisiert hatte, begrüßten Claudia Gerhard und Daniela Vögler vom Leitungsteam die Gäste im vollbesetzten Haus Hessisches Kegelspiel. Die Geburtstagsfeier wurde genutzt, um Spenden für Projekte des Hilfswerkes „Kolping International“ in der Ukraine, in Myanmar und in Afrika zu sammeln. Für jede richtige Antwort beim Chronik-Quiz spendete die Kolpingsfamilie 50 € für ein Landwirtschaftsprojekt in Ruanda, wobei 500 Euro zusammenkamen.
Eine bunte Bildershow mit den Schlaglichtern aus 130 Jahren wechselvoller Geschichte eröffnete das Programm.
In der anschließenden Talkrunde stellten sich die Leiterin der Grundschule Hessisches Kegelspiel Großentaft, Gabriele Schramm und Fuldas Stadtpfarrer Stefan Buß den Fragen zum Motto des Abends „Mut tut gut“. Die Zuhörer erfuhren persönliche Anekdoten aber auch spannende Lebensentscheidungen, bei denen beide Talkgäste durchaus Mut beweisen mussten. Gabriele Schramm berichtete über ihre Bürgermeisterkandidatur vor einigen Jahren in Burghaun, nachdem ihr Mann als bereits gewählter Bürgermeister noch vor Amtsantritt tödlich verunglückt war. Jetzt sei sie aber „von ganzem Herzen“ Grundschulleiterin. „Mit der Stelle in Großentaft ist mein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, an einer kleinen Grundschule zu unterrichten“, schwärmte sie und dankte gleichzeitig allen Großentäftern für die herzliche Aufnahme im Dorf.
Pfarrer Stefan Buß, der als Priester, Schriftsteller und Fastnachter weit über die Grenzen Fuldas hinaus bekannt ist, sagte mit einem Augenzwinkern: „Heute Pfarrer zu sein, ist schon eine Mutgeschichte für sich.“ Er stelle sich den Herausforderungen in seinem Leben und in seinem Beruf mit einem tiefen Gottvertrauen. „Ich bin Priester geworden, weil mir die Menschen am Herzen liegen.“ Er wünscht sich, dass die Kirchengemeinden der Zukunft beweglich sind und geistliche Zentren bilden, um das Christsein zu leben.
Für die Spendenpatenschaften von Gabriele Schramm für die Ukraine und Stefan Buß für Myanmar spendete die Kolpingsfamilie ebenfalls jeweils 500 €.
Die Tanzgarden des FCK präsentierten ein mitreißendes Medley aus ihrem Programm.
Anstelle von Grußworten stellten sich die Ehrengäste einer kurzen Fragerunde. Gertrud Mertens in Vertretung von Bürgermeisterin Dana Hauke von der Gemeinde Eiterfeld sah die Kolpingsfamilie als wichtige Stütze bei der sozialen und kulturellen Arbeit vor Ort. Pfarrer Andreas Matthäi betonte, dass die Kolpingsfamilie durch ihre Vernetzung einen wertvollen Beitrag bei der Pfarreineugründung leisten könne. „Die Kolpingsfamilie ist da, wenn Hilfe gebraucht wird, spontan und unbürokratisch“, lobte die Ortsvorsteherin von Großentaft, Christine Volkenand. Mit einer digitalen Wortwolke, bei der das Publikum mit dem Handy schlagwortartig Kerngedanken zu „Kolping“ auf die Leinwand projizieren konnte und dem Lied „Wir sind Kolping“ endete der gelungene und kurzweilige Festabend.
Ehrungen
Für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrten wurden Corinna Busold, Regina Franke, Gisela Henkel, Sebastian Höfer, Christina Höfer-Aden, Anna Hohmann, Heidi Hohmann, Nathalie Hohmann, Werner Kochanski, Alexander Krieg, Jonathan Krieg, Lukas Krieg, Alexander Möller, Dominik Möller, Adolf Nophut, André Nophut, Daniel Nophut, Helga Nophut, Isabell Nophut, David Richter, Johannes Richter, Sophia Schäfer-Nophut, Luisa Schmelz, Angela Seibel, Jakob Weißmüller, Johanna Weißmüller, Mareike Weißmüller, Michael Weißmüller, Janik Wieczorek, Matthias Wieczorek und Nina Wieczorek.
Birgitt Manns, Evelyn Richter und Ulrike Wieczorek erhielten eine Urkunde für 40 Jahre Treue.
Für 50 Jahre erhielten Martin Nophut, der 25 Jahre 1.Vorsitzender und Geschäftsführer im Leitungsteam war, Josef Richter sowie Aloys Höfer die Goldene Ehrennadel überreicht.

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