Vogelsbergdorf Herbstein Neue Hausleitung - Vollblutgastgeber mit viel Erfahrung und Herz

Auf Uta und Hubert Straub folgen Rebecca und Norman Strauch

 Telefoniert man dieser Tage mit dem Vogelsbergdorf Herbstein, sind Verwechslungen vorprogrammiert. „Straub“ oder „Strauch“, ja mit wem spreche ich jetzt?

Denn seit dem 1. September 2019 trifft man bereits die neue Hausleitung im Vogelsbergdorf Herbstein an. Bis zum 1. Dezember heißt es, in einer Übergangsphase viel zu lernen von Uta und Hubert Straub über die betrieblichen Abläufe, die Funktionsweise des Betriebs und die wirtschaftlichen Grundlagen. Danach übernehmen Rebecca und Norman Strauch selbständig die Leitung der Kolping-Familienferienstätte.

Partnerschaftlicher Umgang miteinander

Für Hubert Straub ist ein Umgang miteinander auf Augenhöhe wichtig. Er will mit Rat und Tat zur Seite stehen und helfen, wo Hilfe gewünscht wird. „Aber ich kann auch loslassen und abgeben. Für mich gibt es auch ein Leben außerhalb des Vogelsbergdorfes mit meiner Familie, meinem Weinberg, meinem Pferd und vielen Hobbys und Aktivitäten. Außerdem scheide ich ja nur aus der Geschäftsführung aus. Als Referent in der Erwachsenenbildung werde ich weiterhin tätig sein, dort wo man mich anfragt.“
Uta Straub freut sich, bald Dinge tun zu können, die bisher wegen des hohen Arbeitsaufwands oft zu kurz kamen. Kinder, Enkel, Freunde und Bekannte öfter zu treffen, kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Theatervorführungen besuchen zu können und auch eine Wahlfreiheit zu haben, was man tut und was man lässt.

„Es geht weiter“

Tatsächlich geht mit der Übergabe der Hausleitung eine Ära im Vogelsbergdorf zu Ende. Nach 28 Jahren ist das Haus sehr geprägt von Uta und Hubert und die Familienferienstätte hat sich herausgeputzt: Die Bungalows und die Küche wurden renoviert, der Bibelpark erbaut und immer wieder erweitert, die Anlage ist ökologisch zertifiziert, es gibt Gelegenheit zu töpfern und zu reiten, nur um einiges zu nennen. Große Fußstapfen sind das, die die beiden hinterlassen haben. Aber Hubert hört es nicht gerne, wenn man davon redet, dass etwas „zu Ende“ geht.

 „Wir haben ein kompetentes Mitarbeiterteam, was nach wie vor tätig ist und für Kontinuität steht. Ja, ich bin `raus aus der Geschäftsführung, aber es geht immer wieder weiter und mit Rebecca und Norman haben wir die idealen Nachfolger gefunden.“

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Doch wer sind die beiden? Gemeinsamkeiten mit Uta und Hubert sind schnell gefunden. Wieder ein Hausleiterehepaar, was nicht selbstverständlich ist, werden vergleichbare Einrichtungen doch oft von Einzelpersonen geleitet.
Wieder ein Ehepaar mit zwei Kindern, 4 und 2 Jahre alt. Daher wird Rebecca vorerst mit 20 Wochenstunden einsteigen und nachdem der Familienrat getagt hat, ist man sich auch sicher, dass sie es schaffen werden.
„Wir kommen aus der Region und haben ein familiäres Netzwerk. Unser Wohnort ist lediglich 15 Minuten vom Vogelsbergdorf entfernt, so dass wir die Einrichtung schon seit vielen Jahren kennen, auch durch persönliche Kontakte“ erzählen Rebecca und Norman.
Und natürlich der Name. Aus Straub wird Strauch…
Unterschiede sind schnell gefunden. Hubert lacht: „Sie sind natürlich deutlich jünger als wir, die nächste Generation, 38 und 35 Jahre alt.“

Jung, aber mit sehr viel Erfahrung und schaut man auf ihren bisherigen Lebensweg, versteht man, warum Rebecca und Norman aus 32 Bewerbungen letztlich einstimmig den Zuschlag für die Hausleitung bekommen haben.

Darum sind Rebecca und Norman die idealen Nachfolger

Rebecca hat Tourismus studiert und Norman kommt aus der Gastronomie, eine ideale Verbindung.
18 Jahre lang war Norman bei der „Taufsteinhütte“ am Hoherodskopf beschäftigt, dem Hausberg des Vogelsbergs. In den letzten Jahren war er dort „das Gesicht der Taufsteinhütte“, Restaurant- und Hotelleiter mit Erfahrung in der Personalführung.
Da muss man immer flexibel sein, denn bei schönem Wetter stehen schon mal 300 Gäste vor der Tür, bei plötzlichem Regen will niemand kommen.
Weitere Erfahrung haben die beiden im Eventmanagement mit Dekoration und Ambiente; ein wichtiger Punkt für eine Ferienstätte, denn die Gäste sollen sich wohlfühlen.
So ist es verständlich, dass Rebecca und Norman sich der Mammutaufgabe Hausleitung gewachsen sehen. „In einer solchen Einrichtung ist vieles planbar durch fest gebuchte Gästegruppen. Und einen Achtstundentag oder nine-to-five-job sind wir eh nicht gewöhnt“ erzählt Norman.
Rebecca ergänzt: „Die ersten Tage sind schon aufregend, aber wir fühlen uns bereits jetzt sehr wohl hier. Es fühlt sich richtig an und wir werden herzlich begrüßt von Mitarbeitern und Gästen.“
Aber woher nehmen die beiden ihre Motivation? „Nun, wie gesagt, wir kommen aus der Region und fühlen uns hier bestens vernetzt, ob privat oder beruflich. Wir kennen die Strukturen des Vogelsberg-Tourismus und die Lieferanten. Es fällt uns leicht, uns mit dem Vogelsbergdorf zu identifizieren und wir sehen auch noch Entwicklungspotential. Natürlich wissen wir, dass es nur noch 7 Kolping-Familienferienstätten in Deutschland gibt, aber wir fühlen uns dieser Aufgabe gewachsen und freuen uns darauf. Bevor wir aber eigene Ziele und Änderungen verfolgen, gilt es erst einmal von Bestehendem zu lernen und kleine Schritte zu gehen.“
Auf die Frage, welchen guten Rat sie den beiden mitgeben können, sagt Uta spontan: „Cool bleiben!“ und Hubert ergänzt, durchaus ernst:“ Seid achtsam. Ihr selbst müsst noch leben können in diesem Spannungsfeld, wo vieles auf Euch einstürmt. Bleibt im Gleichgewicht!“

Eigene Urlaubswünsche

Fragt man alle vier, wie sie selbst Urlaub machen, ergeben sich weitere Gemeinsamkeiten.
„Auf keinen Fall im Hotel!“ sind sie sich einig. „Ich würde immer mit dienstlichem Blick auf das Buffet schauen“ lacht Uta und Hubert schwärmt von der großen Küche in einem Haus auf Mallorca, wo er sich Freunde einladen konnte zum gemeinsamen Kochen.
Rebecca und Norman lieben es im Familienurlaub naturnah und kochen natürlich auch selbst, gerne fahren sie auch mal mit dem Wohnwagen weg.

Es war nicht immer leicht in der Vergangenheit.
Fragt man Uta und Hubert, an welche Meilensteine sie sich nach 28 Jahren Hausleitung erinnern, wird Hubert ernst. „Die Botschaft ist: Es geht immer weiter. Aber wir hatten auch immer mal Zeiten, wo wir kämpfen mussten um unser Haus, wo wir nicht wussten, was die Zukunft bringt. Umso mehr freut es uns, dass wir die Geschäftsführung jetzt in geordneten Verhältnissen übergeben können.“ Uta ergänzt: „Es war immer eine schöne bereichernde Arbeit, wir hatten eine Beschäftigungskultur.“
Fit für die Zukunft
Betrachtet man die vier, spürt man, wie froh Uta und Hubert sind, eine Idealbesetzung für die neue Hausleitung gefunden zu haben. Es ist ein Klima des Vertrauens und aus dem Vertrauen von Uta und Hubert wächst ein „Sich Trauen“ von Rebecca und Norman.
Und bei den beiden merkt man auf Anhieb, dass sie eine Eigenschaft mitbringen, die man nicht erlernen kann: Die Gabe, mit Menschen umzugehen und sie herzlich zu empfangen.
Sie stehen authentisch für das, was das Logo des Vogelsbergdorfes verspricht:
Lachen – entspannen – lernen – genießen – wohnen – erleben
Christina Nophut

 

Termine: 2020

Wellness-und Beautytage für Frauen 1.3.-6.3.3020; Pauschalpreis: 510 € im DZ / 560 € im EZ

Osterferien für Familien: 5.-17.4.2020
Pauschalpreis für 7 Tage: Erwachsene 435,00/407,00€ (erm.)
Kind 12-17 Jahre: 370,00 €/345,00€
Kind 7-11 Jahre: 315,00€/295,00€
Kind 3-6 Jahre: 260,00 €7245,00€
Kinder unter 3 Jahre frei

Wintermärchen: 29.11.-4.12.20
Eine Winter-und-Adventswoche für Erwachsene
Pauschalpreis 390,00 € im DZ oder EZ

Für  2020 noch freie Termine für Reisegruppen oder Seminare. Gerne wird ein Programm zusammengestellt.

Stichwort Vogelsbergdorf Herbstein

Das Vogelsbergdorf Herbstein ist eine von sieben Kolping-Familienferienstätten in Deutschland. In den Sommerferien ist Familienzeit mit zahlreichen Angeboten, die sich nicht nur an die klassische Vater-Mutter-Kind Familie richten. Für jedes Alter und jede Generation gibt es Angebote. Die Anlage mit Dorfcharakter hat 29 Bungalows, eine Kirche, ein Gemeinschaftshaus, eine Töpferwerkstatt, Kräutergarten und eine Bodega. Das Angebot ist unabhängig von Religionszugehörigkeit, aber der Bibelpark und die Kirche bieten zahlreiche Impulse, sind doch viele Menschen auf der Suche nach Sinngebung für ihr Leben.
Weitere Infos unter www.vogelsbergdorf.de

 

Über Kolping

Das Kolpingwerk ist ein Verband ehrenamtlicher Christen und engagiert sich in einer Solidargemeinschaft um Menschen Orientierung und Lebenshilfe zu geben.

In der Diözese Fulda gibt es rund 4.500 Mitglieder in über 60 Kolpingsfamilien.

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